Raummeter und andere Einheiten für Brennholz

Für Brennholz gibt es verschiedenste Maßeinheiten. Wer kein routinierter Heizer ist, weiß manchmal nicht so recht was er von den vielen Bezeichnungen halten soll. Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick über die gebräuchlichsten Handelseinheiten geben, damit Sie beim nächsten Kauf von Brennholz nicht erst recherchieren müssen.

 

Festmeter

Ein Festmeter (FM) bezeichnet die Menge von einem Kubikmeter (m3) reiner Holzmasse ohne Luftzwischenräume. Die Verwendung von Festmeterangaben findet in der Forstwirtschaft Anwendung und nicht im Handel  mit Brennholz.

 

Schüttraummeter

Im Brennholzhandel wird lose Ware in Schüttraummeter (SRM) gehandelt. Ein Schüttraummeter bezeichnet die Menge von einem Kubikmeter (m3) lose geschütteter Holzscheite mit entsprechenden großen Luftzwischenräumen. Die tatsächlich gelieferte Menge ist hier scheitlängenabhängig.

 

Raummeter

Der Raummeter (RM) ist das gebräuchlichste Maß im Umgang mit Kaminholz. Ein Raummeter bezeichnet die Menge von einem Kubikmeter (m3) sauber aufgestapelten, gesägten und gespaltenen Holzscheiten oder Rundhölzern mit entsprechenden Luftzwischenräumen.  Eine alternative und durchaus gebräuchliche Bezeichnung ist der Ster. Kleinere Gebinde, etwa Sackware, wird in Kubikdezimeter (dm3) gehandelt.

 

Gewichtseinheiten

Zunehmend wird Holz auch unter der Angabe von Gewichtseinheiten €“verkauft. Der Hintergrund ist einen besseren Vergleich zu anderen Brennstoffen zu ermöglichen und um den Verbraucher ein besseres subjektives Gefühl für das Produkt zu geben. Die Gewichtsangabe ist meist bei Sack- oder Kartonware relevant. Die  Menge an Holz, die man pro Gewichtseinheit zu kaufen bekommt, hängt dabei stark von der Restfeuchte des Holzes ab. Gutes Brennholz hat eine Restfeuchte von 20 – 25%. Wir empfehlen Ihnen dies auch zu kontrollieren, denn Sie wollen doch nicht etwa Wasser kaufen, oder? Feuchtemesser gibt es schon für wenige Euro in jedem Baumarkt zu kaufen.