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Kaminholz / Brennholz
Brennholz ist der älteste Brennstoff der Menschheit und wird seit etwa 400.000 Jahren zur Wärmeerzeugung genutzt. Entscheidend für die Nützlichkeit von Brennholz sind der Heizwert, die Brenndauer, sowie die Umweltfreundlichkeit. Bei Kaminholz kommt es zudem auf optische Werte, wie das Aussehen der Scheite, Brennverhalten oder Flammbild an. Die energetische Nutzung von Holz zielt auf einen möglichst hohen Heizwerte ab. Entscheidend dafür sind der
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Wassergehalt, die Rohdichte und der Harzanteil des Holzes.
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Frisch geschlagenes Holz enthält bis zu 50% Wasser und hat demzufolge einen sehr niedrigen Heizwert. Zudem kommt es beim Verbrennen von zu feuchtem Holz zur Versottung des Kamins oder des Ofens. Erst bei einer Restfeuchte von ca. 15 - 20% (lufttrocken) kann das Holz effektiv als Brennholz verwendet werden. Um diesen Trocknungsgrad zu erhalten ist eine luftige, jedoch geschützte Lagerung von ca. 2 Jahren anzustreben. |
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Die Dichte ist je nach Holzart unterschiedlich hoch. Laubholz hat eine höhere Dichte und somit einen höheren Heizwert je Volumeneinheit. Nadelholz hingegen hat einen höheren Anteil an Harzen und somit einen höheren Heizwert je Gewichtseinheit. Durch den hohen Harzgehalt kann es jedoch zu einer stärkeren Rauchentwicklung und zu Funkflug kommen. |
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Maßeinheiten: Traditionell wird Holz in Volumenmaßen gehandelt, wobei Gewichtseinheiten wie Kilogramm oder Tonne aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Pressholz (Briketts, Pellets) an Bedeutung gewinnen. |
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1 RM: Ein Raummeter oder Ster entspricht 1 m³ gestapeltem Holz mit Zwischenräumen
1 SRM: Ein Schüttraumeter entspricht 1 m³ lose geschütteter Holzscheite
1 FM: Ein Festmeter entspricht 1 m³ reine Holzmasse ohne Zwischenräume |
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